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WBO WIRTSCHAFTSBETRIEBE OBERHAUSEN

25 Jahre Öffentlich-Private-Partnerschaft

  • Erfolgsmodell der Stadt Oberhausen mit REMONDIS feiert Geburtstag

Von der Stadtentwässerung und Entsorgung über die Reinigung und Unterhaltung des Kanal- und Straßennetzes bis zur Übernahme von Verkehrssicherungspflichten – all das umfasst die Aufgabenpalette der WBO. Sie stellt ihre operative Kompetenz mit hoher Zuverlässigkeit und Präzision in den Dienst der Stadt und ihrer Bürger. Seit 25 Jahren als Öffentlich-Private-Partnerschaft. So hält der heutige Gesellschafter REMONDIS die privaten Anteile in Höhe von 49 Prozent, die Stadt Oberhausen hält über die STOAG 51 Prozent. „Ein Erfolgsmodell“, resümieren die Geschäftsführer Andreas Kußel und Karsten Woidtke, „Seit 1999 schreibt die WBO schwarze Zahlen und der Wirtschaftsplan entwickelt sich positiv.“ Ein wesentlicher Punkt ist, dass die Gewinne und Steuern, die die WBO erwirtschaftet, dem Konzern Stadt und damit auch den Bürgerinnen und Bürgern Oberhausens zugutekommen.

„Mit meiner Gratulation zu diesem Jubiläum möchte ich vor allem einen herzlichen Dank an die mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WBO für ihren Einsatz verbinden“ sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz; „alle sind wichtig für das im besten Fall reibungslose Funktionieren unserer Stadt. Eines von vielen möglichen Beispielen für diesen dankenswerten Einsatz sind die Müllentsorgung und Reinigung – denn das Thema Sauberkeit ist eines der wichtigsten für die Bürgerinnen und Bürger nicht nur unserer Stadt.“

Zahlreiche Meilensteine in der Unternehmensgeschichte
Von der Gründung in 1996 bis zum heutigen Tag blickt die WBO auf zahlreiche Meilensteine in ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Mit dem Bau des zentralen Betriebshofs an der Buschhausener Straße 2001 bündelte die WBO alle ihre operativen und geschäftlichen Aktivitäten zentral an einem Standort. 2005 entstand der WBO-Wertstoffhof, der seitdem jährlich von über 60.000 Bürgerinnen und Bürgern besucht wird, die dort ihre Abfälle entsorgen. Die Aufgaben der WBO sind seit 2006 auf die Bereiche Entsorgung, Stadtreinigung, Stadtentwässerung sowie Kanal- und Straßenbau konzentriert. Auch im Bereich der Digitalisierung hat sich einiges getan. Bereits 1998 nutzten die Spezialisten für Kanalplanung ein sogenanntes digitales Kanalinformationssystem. 2007 folgte das geografische Informationssystem (GIS). Darin hinterlegt sind das gesamte Kanal- und Straßennetz mit den entsprechenden Katasterplänen sowie beispielsweise Videoaufnahmen aus Kanaluntersuchungen. Fünf Jahre später beschlossen die Straßenreinigungsexperten in Absprache mit der Stadt Oberhausen, die Innenstadtreinigung in Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld zu intensivieren und so die Stadtsauberkeit weiter zu verbessern. 2019 führte die WBO ein Identifikationssystem für die Restmüll- und Biotonnen ein. Dies ermöglicht eine effizientere Verwaltung der mehr als 50.000 Abfallbehälter im Stadtgebiet, da aufgrund der automatisch registrierten Entleerung der Abfallgefäße die logistischen Abläufe und der Bürgerservice bei Rückfragen optimiert werden. In 2020 setzte das Unternehmen mit dem Einbau von Abbiegeassistenten in alle LKW ein deutliches Zeichen für die Sicherheit der Personen im öffentlichen Verkehrsraum. Auch das Thema Klimaschutz steht nach wie vor weit oben auf der Unternehmensagenda. Das beginnt beim ressourcenschonenden Einsatz von Dieselkraftstoff über elektrobetriebene Fahrzeuge bis hin zur Bestellung eines Wasserstoff-Müllwagens sowie einer Partnerschaft mit der Wasserstoffinitiative HydOB®.

Reibungslose Zusammenarbeit zwischen Stadt und WBO
Nicht nur die technischen Entwicklungen der letzten Jahre, sondern auch die gute Zusammenarbeit der einzelnen Partner macht die WBO aus. WBO-Geschäftsführer Karsten Woidtke: „Oberhausen profitiert von der absoluten Verlässlichkeit und Wirtschaftlichkeit der WBO. Wir überprüfen und optimieren ständig unsere Geschäftsprozesse in enger Zusammenarbeit mit dem kommunalen Partner und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dabei halten wir immer eine gesunde Balance zwischen dem technisch Machbaren und dem wirtschaftlich Verantwortbaren und pflegen dabei die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Wir arbeiten nach ökologischen Verfahren und mit ökologischen Materialien.“

 „Seit der Gründung vor 25 Jahren beweisen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich: Die Umsetzung der Anforderungen der Stadt Oberhausen ist bei uns in besten Händen“, so WBO-Geschäftsführer Andreas Kußel. „Wir sind hoch motiviert, dies auch in Zukunft zu beweisen.“

 

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