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WBO WIRTSCHAFTSBETRIEBE OBERHAUSEN

Winterdienst

Fragen und Antworten zum Winterdienst

Wann ist der Winterdienst gestartet?
Der Wetterumschwung war bereits am Freitagmorgen vom Wetterdienst angekündigt worden. Daraufhin haben die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bereitschaft versetzt. Damit standen 60 Kolleginnen und Kollegen auf Abruf bereit, um bei Schneefall die Straßen in Oberhausen zu räumen und entsprechend zu streuen. Kurz nach Einsetzen des Schneefalls am Samstagabend begann die Arbeit des Winterdienstes.

Wie viele Fahrzeuge und Personen sind im Einsatz?
Insgesamt 25 Fahrzeuge, davon 6 große Streumaschinen mit Schneeschildern, 3 kleine Streumaschinen sowie 16 Transporter mit Handkolonnen wurden mit Salz und Salzsole ausgestattet. Kurz nach Einsetzen des Schneefalls begann die Arbeit der WBO. Seitdem wurden die Straßen durchgehend geräumt und gestreut. Die Kolleginnen und Kollegen sind im Zweischichtbetrieb rund um die Uhr im Einsatz.

Wie funktioniert der Winterdienst in Oberhausen?
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WBO behalten kontinuierlich den Wetterbericht im Auge. Sobald sich Schnee ankündigt, wird die Belegschaft in Bereitschaft versetzt. Bei Einsetzen des Schneefalls werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Zentralen Betriebshof beordert. Der Streueinsatz erfolgt dann im Zweischichtbetrieb.

Wann fahren die Streumaschinen raus, um Salz und Sole auf die Straßen zu bringen?
Ca. eine Stunde nach Beginn des Schneefalls sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Zentralen Betriebshof an der Buschhausener Straße vor Ort und sind bereit, das Gelände mit den Streuwagen zu verlassen.

Warum fahren die Maschinen nicht schon früher raus, warum dauert dies eine Stunde?
Nach der Information der Belegschaft muss diese erst einmal am Betriebsgelände eintreffen. Dort kleiden sich die Kolleginnen und Kollegen um und die Einsatzpläne werden weitergegeben. Darin sind die Reviere hinterlegt, die die Besatzungen anfahren. Danach geht es auf die Straßen.

Welche Straßen werden zuerst gestreut?
In welcher Reihenfolge gestreut wird, ist im Gesamtstreuplan hinterlegt. Dieser wird jährlich zwischen Stadt, STOAG, Polizei und WBO abgestimmt. Der Plan unterteilt die Straßen der Stadt in drei unterschiedliche Kategorien:

  • Stufe 1: alle für den ÖPNV wichtigen Straßen, die Trasse, Brücken und große Durchgangsstraßen
  • Stufe 2: andere für den Verkehr wichtige Straßen
  • Stufe 3: sonstige Straßen (in der Regel Anliegerstraßen)

Die einzelnen Stufen stehen für die Priorität, nach der die Straßen geräumt und gestreut werden.

Warum wurde meine Straße nicht gestreut?
Gerade bei anhaltendem Schneefall kommt es vor, dass Straßen der Stufe 1 erneut geräumt und gestreut werden müssen, da sie bereits wieder mit Schnee bedeckt sind. Gleiches gilt, wenn unter dem gefallenen Schnee Eis entsteht oder Eisregen fällt. Dadurch tritt erneut Glätte auf und die Straßen müssen mehrfach abgefahren werden. Erst, wenn die Straßen der Stufe 1 gefahrlos befahrbar sind, werden die Straßen der Stufe 2 geräumt.

Warum streut die WBO nicht die Autobahnen?
Die Autobahnen gehören in den Verantwortungsbereich von Straßen.NRW und die Streumaßnahmen werden von dort koordiniert. Es gibt zudem einige Straßen in Oberhausen, die auch von Straßen.NRW betreut werden, auch wenn sie im Stadtgebiet liegen. Auch die Kolleginnen und Kollegen von Straßen.NRW sind ebenso wie die WBO-Mitarbeiter kontinuierlich im Dauereinsatz, um die Straßen zu räumen und zu streuen.

Wie kann es vorkommen, dass ich den ganzen Tag keinen Streuwagen sehe?
Die Stadt Oberhausen hat über 500 Kilometer Straße. Die Streuwagen fahren die entsprechenden Reviere gemäß des Gesamtstreuplans ab. Je nach Straßenstufe 1 bis 3 kann es vorkommen, dass die Fahrzeuge nicht überall unterwegs sind. Auch aufgrund der Anzahl der Fahrzeuge können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht überall gleichzeitig sein. Ist das Streugut aufgebracht, müssen die Fahrzeuge zudem am zentralen Betriebshof neu befüllt werden. So kann es durchaus vorkommen, dass die Wagen nicht gesehen werden, auch wenn sie im Einsatz sind.

Warum wird bei Eis und Schnee die Müllabfuhr eingestellt?
Die Müllabfuhr wird nur eingestellt, wenn es aufgrund der Wetterlage eine Gefahr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt gibt. Gerade bei gefrorenen Straßen ist dies der Fall. Ein Müllwagen mit doppelter Achse wiegt ca. 20 Tonnen und lässt sich bei Weitem schwieriger manövrieren als ein PKW. Wenn dann noch der Untergrund rutschig ist, geht die Sicherheit vor.

Warum wird die Müllabfuhr nicht einen Tag später nachgeholt, sondern erst am Samstag?
Die Erfahrung der Vergangenheit hat gezeigt, dass die Verschiebung eines einzelnen Abfuhrtages insgesamt einfacher umzusetzen ist, als in einem rollierenden System alle Abfuhrtage zu verschieben. Das bedeutet, die WBO versucht, so gut es geht, die geplante Abfuhr für so viele Bezirke wie möglich aufrecht zu erhalten. Momentan gibt es nur die Einschränkung für die Leerung der Tonnen am Montag. Selbstverständlich nimmt die WBO die bis Samstag zusätzlich anfallenden Müllmengen auch mit.

Was mache ich mit meinem Müll, der bis dahin anfällt?
Alle Bürgerinnen und Bürger, deren Mülltonnen planmäßig am Montag hätten geleert werden sollen, können den bis Samstag anfallenden Müll in Mülltüten neben den Tonnen bereitstellen. Die WBO sammelt diesen mit der Abfuhr am Samstag mit ein.

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