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WBO WIRTSCHAFTSBETRIEBE OBERHAUSEN
  • Laubsaison neigt sich dem Ende entgegen

    Beim letzten der vier Laubsammlungstermine am vergangenen Samstag haben die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen 215 Tonnen Laub in Säcken eingesammelt. Das ist nur etwas weniger als beim letzten Termin des vergangenen Jahres, wo 230 Tonnen zusammenkamen. Wie bei den drei ersten Terminen dieser Laubsaison waren 60 Müllwerker mit 20 LKW im Einsatz.

    Insgesamt hat die WBO bisher mehr als 2.500 Tonnen Laub eingefahren. Den größten Teil davon machen mit gut 1.400 Tonnen die Blätter aus, die lose herumlagen und insbesondere durch Kehrmaschinen und Laubsauger eingesammelt wurden. Das Gesamtgewicht der Laubsäcke beträgt 1.114 Tonnen. Hiervon kamen 783 Tonnen bei den vier Laubsammlungsterminen und 331 Tonnen bei den täglichen Laubsammlungsfahrten der WBO zusammen.

    „Die Blätter sind mittlerweile fast komplett von den Bäumen gefallen. Somit ist auch die Laubsaison für dieses Jahr fast beendet“, stellt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff fest. „Im Moment sind unsere Fahrzeuge wie unser Laubsauger nur noch im Einsatz, um die Reste einzusammeln. Mögliche Laubreste, die auch noch auf den Gehwegen zusammengekehrt werden, können natürlich nach wie vor kostenlos an unserem Wertstoffhof abgegeben werden.“

    Die vier Laubsammlungs-Samstage, je zwei nördlich und südlich der Emscher, wird es auch im nächsten Jahr geben. Wie in diesem Jahr werden sie in Abstimmung mit der Stadt kurzfristig festgelegt, um die Laubsammlung flexibler zu machen, damit die Blätter auch dann eingesammelt werden können, wenn sie fallen. Die Termine werden dann unter anderem über die WBO App bekannt gegeben.


  • Wertstoffhof nächsten Mittwoch früher geschlossen

    Wegen einer internen Betriebsversammlung für alle Beschäftigten der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen schließt der Wertstoffhof an der Buschhausener Straße am kommenden Mittwoch, 14.12.2016, ausnahmsweise schon um 13.00 Uhr. Ab Donnerstag können Abfälle am Wertstoffhof dann wieder wie gewohnt entsorgt werden. In dringenden Fällen ist die WBO am Mittwochnachmittag unter der Telefonnummer 8578 4714 erreichbar.

    Heiligabend und Sylvester bleibt der Wertstoffhof übrigens ganz geschlossen.


  • Wenn die Tonne zufriert - WBO gibt Tipps

    Die ersten frostigen Nächte dieses Winters hat es in Oberhausen bereits gegeben. Weitere werden kommen. Und jedes Jahr taucht dasselbe Problem auf: Es kann passieren, dass der Abfall in den Mülltonnen fest friert, was wiederum Schwierigkeiten bei der Leerung der Mülltonnen verursacht. Denn der Abfall fällt dann beim Schüttvorgang nicht aus dem Gefäß und bleibt in der Tonne haften.

    „Das Lösen der gefrorenen Abfällen vom Tonnenrand würde für die Müllabfuhr zu viel Zeit in Anspruch nehmen und ist auch aus hygienischen Gründen nicht möglich, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Sollte die Leerung nicht oder nicht komplett funktioniert haben, ist die nächste Abfuhr abzuwarten. Eine nachträgliche Abholung ist auch satzungsrechtlich nicht möglich.“

    Die Wirtschaftsbetriebe raten deshalb, bei nassem Abfall, wie er in der Hausmüll- und in der Biotonne anfällt, eine Lage Zeitungspapier oder Styropor auf dem Boden des Gefäßes zu platzieren. Der Abfall sollte im Behälter nie verdichtet werden. Zusätzlich sollten schon die Abfalleimer in der Wohnung mit einigen Lagen Zeitungspapier ausgelegt sein. So kann das Papier gerade bei sehr feuchten Abfällen wie Kaffeefiltern, Teebeuteln und Gemüseresten schon einen Teil der Feuchtigkeit aufsaugen, was letztlich hilft, durch Frost verursachte Probleme bei der Müllentsorgung zu reduzieren.

    Bei der Biotonne kann auch die Zugabe trockener, grober und organischer Abfälle wie Tannenzweige, Hecken- oder Strauchschnitt hilfreich sein. Außerdem sollten die Tonnen möglichst an frostgeschützten Stellen stehen und erst morgens bis sieben Uhr an die Straße gestellt werden. „Sollte dann doch noch Müll im Gefäß festgefroren sein, versuchen Sie es doch mit einem Spaten oder ähnlichen Werkzeugen von den Seitenwänden zu lösen“, empfiehlt Maria Guthoff. „Rütteln und schütteln hilft nicht.“


  • Bitte kein Laub in die Straßenrinnen blasen oder fegen

    Je mehr Laub jetzt von den Bäumen fällt, desto mehr kämpfen die WBO-Kehrmaschinen sich durch eine ganze Reihe von Oberhausener Straßen. Der Grund: Viele blasen die Blätter mit eigenen Laubgeräten von den Bürgersteigen vor ihren Häusern in die Straßenrinnen oder fegen das Laub dorthin.

    „Für die Wirtschaftsbetriebe bringt das einige Probleme mit sich“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Unsere Kehrmaschinen müssen wiederholt durch die betroffenen Straßen fahren, um das Laub einzusaugen. Bei den Mengen bedeutet das zudem, dass die Fahrzeuge schneller voll sind und öfter geleert werden müssen. Das alles kostet so viel Zeit, dass wir schlimmstenfalls unsere Reinigungspläne nur mit Verspätung abarbeiten können, was einigen Bürgerinnen und Bürgern auffällt und was wir natürlich vermeiden wollen.“

    Die WBO bittet deshalb darum, auch im Sinne der Stadtsauberkeit das angehäufte Laub in Säcke zu füllen und an den Straßenrand zu stellen. Solange die Laubsaison läuft, sind jeden Tag zwei Fahrzeuge auf den Straßen mit öffentlichen Bäumen unterwegs, um die Säcke einzusammeln. Ein Mal pro Woche wird jede Straße in der Herbstlaubsaison abgefahren.

    Zusätzlich gibt es ja die Laubsammlungstermine. Die ersten beiden sind Ende Oktober nördlich der Emscher und am vergangenen Samstag südlich der Emscher bereits gelaufen. Bei letzterem kamen 208 Tonnen Laub zusammen. Das entspricht der Menge des Vorjahres. Beim ersten Termin waren es mit 83 Tonnen deutlich weniger, da das Laub witterungsbedingt in diesem Herbst deutlich länger an den Bäumen hängt. Insgesamt haben die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen mit ihren Fahrzeugen bis jetzt ca. 1.000 Tonnen Laub eingesammelt.

    Die nächsten beiden Laubsammlungstermine sind am 03. Dezember nördlich und am 10. Dezember südlich der Emscher.


  • Neuer WBO-Kamerawagen

    Die WBO hat ihren Fuhrpark im November an einer wesentlichen Stelle erneuert. Seit Mitte des Monats ist ein neuer Kamerawagen des WBO-Betriebs Kanäle und Straßen im Einsatz. Er soll vor allem Grundstücksentwässerungsanlagen überprüfen, was jetzt auch direkt vom Straßenkanal aus möglich ist.

    „Der Neukauf war notwendig, da das Vorgängerfahrzeug in die Jahre gekommen war und sich auf dem Sektor der Kanalinspektion einiges getan hat“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. Mit dem neuen, modernen Kamerawagen ist es nun u.a. möglich, einen genauen Streckenverlauf der Leitungen zu erzeugen und sogar in 3D darzustellen.

    Erstmals ist in einem Kamerawagen der WBO eine Schnittstelle eingebaut, die wiederum die Daten in einem neuen Format liefert. Somit lässt sich das Leistungsspektrum in diesem WBO-Feld ausbauen. Die Kosten für das Fahrzeug inklusive aller technischen Einrichtungen betragen rund 250.000 Euro.


  • Laubsammlung 2016 – eine erste Zwischenbilanz der WBO

    Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen haben bis Anfang dieser Woche mit ihren Fahrzeugen ca. 570 Tonnen Laub eingesammelt. Den größten Anteil dieser Summe macht das Laub aus, das lose herumlag und insbesondere durch Kehrmaschinen und Laubsauger eingesammelt wurde. In der Gesamtzahl sind ebenfalls alle eingesammelten Laubsäcke enthalten – auch die, die am letzten Oktobersamstag im Stadtgebiet nördlich der Emscher anfielen. Diese machten knapp 83 Tonnen des Gesamtgewichts aus. Das ist deutlich weniger als die 200 Tonnen, die am ersten Laubsammlungs-Samstag im vergangenen Jahr zusammen kamen. „Dies liegt wahrscheinlich daran, dass das Laub in diesem Herbst witterungsbedingt länger an den Bäumen hängt und der stärkere Laubfall erst in dieser Woche eingesetzt hat“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Im vergangenen Jahr lag die Spitzenzeit Ende Oktober bis Anfang November, so dass unsere Mitarbeiter zu diesem Zeitpunkt schon fast alles abgeholt hatten.“

    Die WBO nimmt wahr, dass viele Leute die Bürgersteige vor ihren Wohnhäusern mit Laubbläsern befreien. „Das ist sicherlich ein guter Beitrag zur Stadtpflege“, so Maria Guthoff. „Allerdings wäre es wünschenswert, wenn das Laub anschließend in Säcke gepackt würde, die wir dann mitnehmen könnten. Stattdessen blasen einige das Laub in die Straßenrinne, was den Kehrmaschinen bei der Straßenreinigung große Probleme bereitet oder die Reinigung sogar verhindert.“

    Am nächsten Samstag ist der erste Laubsammlungstermin im Stadtgebiet südlich der Emscher. Die zweiten Termine sind dann am 03. Dezember nördlich und am 10. Dezember südlich der Emscher.


  • WBO spendet 10.000 Euro für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten

    Die WBO-Geschäftsführer Maria Guthoff und Karsten Woidtke überreichten heute im Friedensdorf dem Friedensdorf-Leiter Thomas Jacobs einen Scheck über 10.000 Euro. Das Geld stammt aus den Erlösen des Tags der offenen Tür am 18. September, bei dem die WBO mehrere Tausend Gäste empfangen hatte.

    „Wir unterstützen das großartige Engagement des Friedensdorfes, verletzten und traumatisierten Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten zu helfen, die in ihrer Heimat keine Hilfe bekommen können, bereits kontinuierlich seit vielen Jahren und möchten auch jetzt einen Beitrag für diese sinnvolle humanitäre Arbeit leisten“, sagte Maria Guthoff bei der Scheckübergabe. „Deshalb haben wir die Einnahmen des Tags der offenen Tür auch gerne ein wenig aufgefüllt, um heute einen runden Betrag übergeben zu können“, ergänzte Karsten Woidtke.

    „Das Friedensdorf freut sich über die Spende und die langjährige Unterstützung durch die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen“, betonte Thomas Jacobs. „Wir sind dringend auf regelmäßige Spenden als Basis für unsere Arbeit angewiesen.“ Aus den Spendengeldern werden z. B. der Sprit für die Autos, mit denen die Kinder bundesweit in Krankenhäuser gebracht werden, Medikamente, orthopädische Hilfsmittel und Tickets für die Flüge der Kinder aus den Heimatländern nach Deutschland und nach ihrer Genesung zurück in die Heimatländer finanziert. Im Prinzip wird der gesamte Ablauf der Einzelfälle aus Spenden bezahlt. Dazu gibt es zahlreiche Projekte in den Krisengebieten, die die medizinische Versorgung vor Ort verbessern sollen.

    Die Wirtschaftsbetriebe unterstützen das Friedensdorf mit verschiedenen Aktionen. So engagieren sich auch in diesem Jahr wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im November ehrenamtlich vor Ort im Friedensdorf, um Schilderrohre für eine Weihnachtsbeleuchtung zu installieren und außerdem eine Bastelaktion durchzuführen.

    Die WBO-Beschäftigten können durch eine Restcent-Spende auf freiwilliger Basis bei ihren Gehaltsabrechnungen monatlich etwas für den guten Zweck machen. Mittlerweile beteiligt sich rund ein Drittel der Belegschaft an dieser Aktion.

    Darüber hinaus weist die WBO anlässlich der Scheckübergabe nochmals darauf hin, dass auch alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, die Arbeit des Friedensdorfes und der caritativen Verbände in Oberhausen finanziell zu fördern, indem sie die Altkleidercontainer der WBO füllen. Der Erlös aus dem Verkauf der Altkleider fließt nach Abzug der Kosten der WBO an das Friedensdorf zur Verteilung an alle caritativen Einrichtungen in Oberhausen nach einem festgelegten Schlüssel.


  • Jetzt Update der WBO App mit neuer Funktion herunterladen

    Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen bieten ihre Abfall App ab sofort mit neuer Funktion und optimiert an. Durch sogenannte Push-Mitteilungen sollen den App-Nutzerinnen und Nutzern nun kurzfristig aktuelle Service-Mitteilungen geschickt werden.

    Info über Laubsammlungstermine

    „Als erstes planen wir, über unsere Laubsammlungstermine zu informieren, da diese kurzfristig festgelegt worden sind. Die Termine können unabhängig von der Push-Mitteilung aber auch über den Menupunkt Extras unter Filterung der Abfallarten in der App aktiviert und dann unter Nächste Leerungen abgerufen werden“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Grundsätzlich geht es uns darum, über die neue Funktion eine zusätzliche Serviceleistung anzubieten, indem wir auch über unsere App über alles informieren, was kurzfristig für die Bürgerinnen und Bürger relevant sein könnte wie beispielsweise Verzögerungen bei der Müllabfuhr.“

    Die App-User müssen den Abruf der neuen Funktion allerdings in beiden Betriebssystemen für Apple-und Android-Geräte erlauben. „Wir werden die neue Funktion nur dann nutzen, wenn wir den Bürgerinnen und Bürgern wirklich etwas mitzuteilen haben“, betont Maria Guthoff. „Das wird voraussichtlich nicht allzu oft der Fall sein. Es muss also niemand befürchten, „zugespamt“ zu werden.“

    Zudem dienen die Updates der Optimierung der bisherigen App. So hatte es zuletzt einzelne Hinweise gegeben, dass die Erinnerungsfunktion nicht immer zuverlässig greife. Das hat der App-Entwickler nun überprüft und entsprechend mit berücksichtigt.

    Mittlerweile nutzen 6.800 Oberhausenerinnen und Oberhausener die WBO App.

    Die WBO sammelt das Herbstlaub an folgenden Terminen ein:

    Nördlich der Emscher: Sa., 29. Oktober

                                         Sa., 3. Dezember

    Südlich der Emscher: Sa., 12. November

                                        Sa., 10. Dezember


  • Abgabe von Dämmmaterial auf Styroporbasis am Wertstoffhof ist jetzt kostenpflichtig

    Ab morgen werden die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen eine Gebühr für die Abgabe von Styropor als Dämmmaterial am Wertstoffhof nehmen müssen. Grund sind Änderungen in der europäischen Abfallverzeichnis-Verordnung, die am 01. Oktober in Kraft treten. Danach muss mit dem Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) belastetes Dämmmaterial – das ist u.a. Styropor – nachweislich als gefährlicher Abfall thermisch behandelt und somit in der Müllverbrennungsanlage Oberhausen verbrannt werden.

    „Durch die neue EU-Bestimmung ist Dämmmaterial auf Styroporbasis nun als gefährlich einzustufen und in einem bestimmten Nachweisverfahren zu entsorgen“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Das bedeutet für uns in Folge einen höheren Aufwand und höhere Kosten. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass wir ab dem ersten Oktober zunächst 10 Euro für ein 120-Liter-Volumen nehmen müssen.“ Dies gilt natürlich nicht für Styropor als Verpackungsmaterial, das weiterhin kostenlos am Wertstoffhof abgegeben werden kann.

    HBCD ist ein Flammschutzmittel für Kunststoffe, Dämmplatten und Dämmstoffe und wird wegen seiner technischen Eigenschaften für die Wärmedämmung, z.B. Außenwände, Decken, Dächer, genutzt.

    Für mineralische Dämmstoffe wie Steinwolle u.ä. gelten die gleichen Annahmekriterien bereits.


  • WBO startet nächste Woche aktiv in die Laubsaison

    Ab der nächsten Woche wird die WBO zunächst mit einem Fahrzeug im Stadtgebiet unterwegs sein, um unabhängig von den Laubsammlungsterminen vorzeitig zur Abfuhr an den Straßenrand gestellte Laubsäcke abzuholen. Das Laub kann in beliebige Säcke gefüllt werden. Die Wirtschaftsbetriebe bitten aber darum, dazu nicht die gelben Säcke zu nutzen, die ausschließlich der Entsorgung von Verpackungsmüll dienen.

    „Der zusätzliche Einsatz der Fahrzeuge ist ein Punkt, der mit der Stadt zur Optimierung der Laubsammlung vereinbart wurde, um einen Beitrag zur Verbesserung der Stadtsauberkeit zu leisten“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff.

    Wie in den vergangenen Jahren gibt es zudem je zwei Termine im Oberhausener Norden und Süden, an denen die WBO ebenfalls gefüllte Laubsäcke einsammeln wird. Das sind in diesem Jahr der 29. Oktober und 03. Dezember für die Gebiete nördlich der Emscher und der 12. November und 10. Dezember für die Straßen südlich der Emscher.


  • Großer Andrang beim WBO-Tag der offenen Tür

    Mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher sind am heutigen Sonntag zum Tag der Offenen Tür der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen gekommen. „Es brummte von Beginn an wie im Bienenstock“, bilanziert WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Unser Angebot, hinter die Kulissen der WBO zu schauen und konkrete Einblicke in unsere Aufgabenfelder zu erhalten, ist sehr gut angenommen worden. Insgesamt konnten wir in diesem Jahr sogar mehr Gäste empfangen als beim Tag der offenen Tür vor drei Jahren. Es war ein erfolgreicher Tag. Darüber freuen wir uns sehr.“

    Vor allem Familien haben das umfassende Programm, das die WBO insbesondere für Kinder anbot, genutzt. So wurden beispielsweise die Warteschlangen zu den Rundfahrten mit einem Müllfahrzeug und Kleinkehrmaschinen im Laufe des Tages immer länger. Auch das Besteigen anderer Fahrzeuge, das Kinderschminken, die Bastel- und Spielangebote wurden lebhaft genutzt. Für die Erwachsenen gab es neben Informationsangeboten z.B. zu den Themen Niederschlagsereignisse, Dichtheitsprüfung, zu Abfallthemen und Ausbildungsangeboten der WBO ein musikalisches Rahmenprogramm und Showauftritte. Und auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Ab der Mittagszeit bildeten sich vor allem am Grill- und am Waffelstand längere Schlangen.


  • 20 Jahre WBO als Öffentlich-Private Partnerschaft

    Seit den neunziger Jahren wird die Öffentlich-Private Partnerschaft auch in Deutschland als attraktive Alternative zur Wahrung von kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge gesehen. Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen sind als eines der ersten ÖPP-Modelle in Deutschland seit ihrer Gründung 1996 ein viel zitiertes prominentes Beispiel dafür. Damals wurden für die bis dahin ausschließlich öffentlich ausgeführten Müllabfuhr-, Reinigungs-, Abwasser- und Grünflächenarbeiten in die privatrechtlich organisierte WBO GmbH überführt, die die Stadt und ursprünglich ein Konsortium aus Babcock und der RWE-Tochter R&T Trienekens betrieben. 1998 trat der heutige Gesellschafter REMONDIS ins ÖPP-Modell ein. Er hält die privaten Anteile in Höhe von 49 %, die Stadt  51 % über die STOAG. Die heutige Aufgabenpalette der WBO umfasst alles von der Stadtentwässerung und Entsorgung über die Reinigung und Unterhaltung des Straßennetzes von rd. 550 Kilometern, Entsorgungsdienstleistungen für Industrie-, Gewerbe- und Privatkunden bis zur Übernahme von Verkehrssicherungspflichten. Dabei ist die WBO Dienstleister für ca. 104.000 Haushalte und mit 170 Fahrzeugen im Einsatz.

    Ursprüngliche Erwartungen und Ziele wurden erfüllt

    „Die WBO ist ein sehr erfolgreiches ÖPP-Modell. Die Umsetzung der Anforderungen der Abfallwirtschaft der Stadt Oberhausen und der anderen Aufgaben ist bei uns in besten Händen“, bilanziert WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Die ursprünglichen Erwartungen und Ziele, die die Stadt mit der Gründung verbunden hat, sind erfüllt worden.“ Das waren:

    -       - Haushaltsentlastungen in Höhe von 17,5 Mio. DM pro Jahr

    -       - Optimierung der Leistungsfähigkeit

    -       - Wahrung des kommunalen Einflusses auf die Entscheidungsprozesse bzw. des  Mitbestimmungsrechts des Rates

    -       - keine betriebsbedingten Kündigungen oder Beschneidung der sozialen Rechte der Beschäftigten

    Es ging darum, die wirtschaftlichste Lösung für die Erfüllung der Aufgaben zu finden. „Das hat funktioniert“, resümiert WBO-Geschäftsführer Karsten Woidtke. „Bereits seit 1999 schreibt die WBO schwarze Zahlen. Die Erlöse, die die WBO erwirtschaftet, kommen auch dem Konzern Stadt und damit den Oberhausenerinnen und Oberhausenern zugute.“

    Auch Sonja Bongers, WBO-Aufsichtsratsvorsitzende und SPD-Ratsfrau, sieht die WBO GmbH als Öffentlich-Private Partnerschaft positiv: „Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut, und die WBO erfüllt ihre Aufgaben aus städtischer Sicht bestens. Insofern hat sich die WBO als ÖPP-Modell bewährt. Auch vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage der Stadt hilft uns dieses Modell damals wie heute bei einer effizienten und kostengünstigen Umsetzung unserer Daseinsvorsorgeaufgaben, wobei der private Partner eine wichtige Rolle einnimmt.“

    Bevor der Rat die Gründung der WBO als ÖPP-Modell beschloss, hatte es auch viele kritische Diskussionen und Skepsis gegeben – u.a. was die Wahrung der Rechte und des Status der Beschäftigten angelangt. „Bis tief in die Nacht dauerten zum Teil die Gespräche mit der Gewerkschaft“, erinnert sich Maria Guthoff, die damals an den Verhandlungen beteiligt war. „Rückblickend kann ich sagen: Es hat keine Nachteile für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegeben. Damals wie heute haben unsere Beschäftigten Arbeitsplätze auf dem Niveau öffentlicher Arbeitgeber. Und entgegen aller Kritik, die es vor 20 Jahren gegeben hatte, hat sich die WBO als ÖPP-Modell bewährt und als Vorbild für andere Kommunen dargestellt. Es war also keineswegs eine Rolle rückwärts, wie Kritiker glaubten, sondern eine Rolle vorwärts.“

    Eine Bewertung, der sich auch Wolfgang Crämer, Betriebsratsvorsitzender der WBO GmbH, anschließt: „Auch aus Sicht des Betriebsrates hat die ÖPP eindeutige Vorteile gebracht. Die Einbringung von privatwirtschaftlichem Know-how hat zu einer Leistungsverdichtung und zu mehr Investitionen in modernste Technik geführt. Das hat uns als Unternehmen nach vorne gebracht und uns geholfen, Aufträge langfristig zu sichern.“

    Im April 1996 hatte der Rat der Stadt die Umsetzung des ÖPP-Modells beschlossen. Die Bezirksregierung Düsseldorf genehmigte die Ratsentscheidung und betonte dabei auch die Vorteile der Einbindung Privater in eine Gesellschaft. Die Vertragsunterzeichnung mit den Erwerbern der Anteile erfolgte dann im August 1996.

    Wichtigste Daten der WBO-Historie:

    • 1993 Gründung des städtischen Eigenbetriebs WBO, in dem alle städtischen Reinigungs-, Müllabfuhr-, Abfallentsorgungs-, Sport-, Grünflächen- und Badebetriebe sowie Gebäude und der Bereich Kanäle und Straßen zusammengefasst waren. Damals zählte die WBO ca. 1.200 Beschäftigte.

    • 1995, Gründung der WBO GmbH

    • 1996, Gründung einer der ersten ÖPP – Modelle in Deutschland, zwischen privaten Anteilseignern und der Stadt Oberhausen auf Grundlage eines in Folge überdurchschnittlich hoher Haushaltsdefizite in Auftrag gegebenen Gutachtens zur Optimierung der Leistungsfähigkeit der WBO.

    • 1998, Eintritt von REMONDIS in das ÖPP-Modell mit der Stadt Oberhausen

    • 2001, Einweihung des Zentralen Betriebshofs der WBO an der Buschhausener Straße. Zuvor hatte es im Stadtgebiet insgesamt sechs Betriebshöfe gegeben. Seit 10 Jahren befindet sich dort die Gesamt-WBO mit aktuell ca. 420 Beschäftigten.

    • 2005, Eröffnung des Wertstoffhofes

    • 2006, Gebäudereinigung, Bäderwesen, Sportanlagen, Grünflächenunterhaltung, Tiergehege und Friedhöfe werden der OGM zugeordnet. Damit verbunden war der Übergang von ca. 480 Beschäftigten.


  • WBO begrüßt neue Auszubildende

    Neun neue Auszubildende sind gestern bei den Wirtschaftsbetrieben Oberhausen in eine neue Phase ihres Lebens gestartet. Die meisten von ihnen haben sich für einen gewerblichen Ausbildungsberuf entschieden, eine für einen kaufmännischen:

    1 Kfz.-Mechatroniker

    1 Berufskraftfahrer

    3 Straßenwärter

    3 Fachkräfte Rohr-, Kanal- und Industrieservice

    1 Industriekauffrau

    Nachdem sie Oberbürgermeister Schranz  gemeinsam mit den weiteren Auszubildenden des „Konzerns Stadt“ am Morgen im Rathaus empfangen hatte, begrüßten die Geschäftsführer Maria Guthoff und Karsten Woidtke sowie die stellvertretende Personalchefin Elke Freund die Nachwuchskräfte gemeinsam mit ihren Eltern auf dem WBO-Betriebshof und wünschten ihnen alles Gute für eine erfolgreiche Ausbildung. Diese dauert je nach Ausbildungsberuf drei oder dreieinhalb Jahre.

    Für 2017 bietet die WBO folgende Ausbildungsberufe an, für die sich Interessierte bis Mitte Oktober bewerben können:

    - Industriekauffrau/-mann
    - Fachkräfte Rohr-, Kanal- und Industrieservice
    - Straßenwärter/innen
    - Berufskraffahrer/in
    - Kfz-Mechatroniker/innen
    - Bauzeichner/in

    Nähere Infos dazu finden Sie unter www.wbo-online.de/wbo/jobs-karriere/ausbildung/.


  • Elektroschrott – Hinweise zur richtigen und sinnvollen Entsorgung

    Jedes Jahr werden große Mengen an Elektroschrott produziert. Die Zahl steigt stetig. 2014 kamen nach einer Untersuchung der United Nations University weltweit 41,8 Millionen Tonnen zusammen, davon 1,8 Millionen Tonnen in Deutschland und davon wiederum 1421 Tonnen, die die WBO in Oberhausen registrierte. Das entspricht deutschlandweit einer Pro-Kopf-Quote von 21,7 Kilo. In Oberhausen waren es 2014 weit unter dem Bundesdurchschnitt 6,79 Kilogramm pro Einwohner – Tendenz steigend. So sammelte die WBO im vergangenen Jahr insgesamt 1523 Tonnen Elektroschrott in unserer Stadt oder 7,22 Kilogramm pro Einwohner.      

    Elektroschrott-Mengen steigen weiter rasant an

    Nach Expertenangaben stellt Elektroschrott den am schnellsten wachsenden der weltweiten Müllströme und somit ein rasant wachsendes Problem dar. Experten gehen davon aus, dass die weltweiten Zahlen in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Als Ursache nennt eine Studie der Vereinten Nationen die immer schnellere technische Entwicklung und eine damit sinkende Lebensspanne elektrischer Geräte.

    Mit der steigenden Zahl an Elektroschrott gewinnt die Diskussion um eine fachgerechte Entsorgung an Aufmerksamkeit. Seit zehn Jahren dürfen Verbraucherinnen und Verbraucher ausgediente Elektrogeräte nicht mehr in den Hausmüll werfen. Trotzdem landen dort vor allem oft noch kleinere Gegenstände wie USB-Sticks, elektrische Zahnbürsten oder Lampen.

    Fachgerechte Entsorgung - wichtige Umwelt-, Gesundheits- und wirtschaftliche Gründe

    Dass Altgeräte aber nicht einfach im Restmüll landen dürfen, hat gute Gründe. Bei der Herstellung von Elektrogeräten werden Schadstoffe wie Blei und Quecksilber verwendet, wodurch auch beim Ausschlachten der Altgeräte giftige Dämpfe und Staubpartikel freigesetzt werden, die der Umwelt und der Gesundheit schaden und Nieren- und Leberschäden hervorrufen oder die geistige Entwicklung beeinträchtigen können. Allerdings befinden sich auch wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Aluminium oder Gold in den Altgeräten, die geborgen und wiederverwendet werden können. Handys zum Beispiel sind wahre Schatzkästchen, die Gold, Silber, Kupfer, Aluminium, Iridium und Germanium enthalten.       

    Hier können Altgeräte entsorgt werden

    Um das Austreten der Schadstoffe zu vermeiden und möglichst viele dieser Rohstoffe zu recyceln, gibt es verschiedene Anlaufstellen, die Altgeräte entgegennehmen oder bei den Bürgerinnen und Bürgern zu Hause einsammeln. Dazu zählen in Oberhausen für die Annahme von Großgeräten die Wirtschaftsbetriebe mit ihrem Wertstoffhof auf der Buschhausener Straße und dem Sperrmüll (telefonisch anfragbar unter: 0208/8256000).           
    Kleingeräte  nimmt die WBO ebenfalls am Wertstoffhof wie auch am Schadstoffmobil an (Infos zu Terminen/Standorten unter: http://www.wbo-online.de ). Die Abgabe ist für Privatleute kostenlos.         

    Seit kurzem sind zusätzlich auch alle Elektrohändler ab einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern verpflichtet, kostenfrei kleine Altgeräte, wie Handys, Bügeleisen oder Toaster, entgegen zu nehmen. Als Kleingeräte gelten dabei alle Elektrogeräte mit einer Kantenlänge von maximal 25 cm. Beim Neukauf größerer Geräte müssen Händler nach dem 1:1-Prinzip ebenfalls die Altgeräte zurücknehmen.     

    Der weitere Weg der ausgedienten Altgeräte

    Alle von der WBO eingesammelten oder angenommenen Altelektrogeräte werden in zertifizierten, von der EAR (Elektro-Altgeräte Register) genehmigten Anlagen behandelt. Das heißt, sie werden je nach Gerät entweder händisch oder aber maschinell in Einzelteile zerlegt, so dass Rohstoffe gewonnen und damit in den Kreislauf der Wiederverwertung gebracht werden können. „So können mehr Rohstoffe recycelt und die Umwelt geschont werden“, stellt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff abschließend fest.


  • Sauberkeitsdebatte - falsche Behauptungen bringen nicht weiter

    Die Sauberkeit der Stadt ist den Wirtschaftsbetrieben Oberhausen nach wie vor ein großes Anliegen. „Insofern begrüßen wir, dass das Thema in der öffentlichen Wahrnehmung offenbar in den letzten Wochen und Monaten immer wichtiger geworden ist“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Dabei stelle ich fest, dass es Unklarheiten zu Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Aufgabenerfüllungen gibt.“ Die WBO-Geschäftsführerin bezieht sich hierbei insbesondere auf Veröffentlichungen in der Presse und zuletzt auf einen Kommentar des Wochenanzeigers. Dabei ging es z.B. um die Reinigung von Spielplätzen.

    Der Wochenanzeiger machte die WBO aktuell für die Nichtreinigung des Saporoshje Platzes nach der Musik-Sommer-Nacht am vergangenen Samstag sowie für den unsinnigen Einsatz eines Laubbläsers im Hochsommer verantwortlich.

    „Bei allem Verständnis für die grundsätzliche Kritik an Missständen, wäre es doch sehr wünschenswert, wenn man sich als erstes über Verantwortlichkeiten und mögliche Gründe bzw. Hintergründe von Reinigungsaktionen informieren würde“, regt Maria Guthoff an. „Denn so wird in der Öffentlichkeit ein Bild geschaffen, das nicht den Tatsachen entspricht und die WBO und ihre Beschäftigten zu Unrecht in ein schlechtes Licht rückt. Schnellschüsse, die falsche Behauptungen in die Öffentlichkeit bringen, helfen in der Sache nicht weiter. Ich wünsche mir deshalb als ersten Schritt einen sachlichen Austausch über konkrete Sauberkeitsproblematiken.“

    Die WBO ist weder für die Reinigung von Spielplätzen zuständig noch für den jüngsten Einsatz des Laubbläsers am Saporoshje Platz verantwortlich. Für die Reinigung des Saporoshje Platzes nach dem Musik-Event wäre ein gesonderter Auftrag des Veranstalters erforderlich gewesen, den die WBO nicht erhalten hat. Die Wirtschaftsbetriebe sind laut Straßenreinigungssatzung grundsätzlich für die maschinelle Reinigung zuständig. Da diese aufgrund des Pflasters auf den Verkehrsflächen am Saporoshje-Platz nicht möglich ist, erfolgt dort auf Zuruf der Stadt eine Handreinigung.

    „Die WBO ist mit all ihren Aufgaben zur Erfüllung der Daseinsvorsorge im Auftrag der Stadt unterwegs“, stellt Maria Guthoff klar. „Die Sauberkeit unserer Stadt ist unsere Aufgabe, der unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagiert nachkommen – in Bedarfsfällen auch umgehend zusätzlich zu den geplanten Touren. Dass sich einige Oberhausenerinnen und Oberhausener auch aktiv mit einbringen, finde ich persönlich sehr gut. Unterstützen kann ich die Aussage, dass diejenigen, die ihr Umfeld vermüllen, bestraft werden müssen. Und grundsätzlich wünsche ich mir, dass beim Thema Sauberkeit alle an einem Strang ziehen.“

     


  • Biomülltonnen werden nachgeleert

    Wegen eines defekten Biomüllfahrzeugs konnten im Oberhausener Stadtgebiet am gestrigen Montag die Biomülltonnen nicht geleert werden. Die WBO holt die nicht erfolgte Leerung am heutigen Dienstag nach. Dadurch kann es im weiteren Verlauf der Woche allerdings dazu kommen, dass auch andere Biomülltonnen nur mit etwas Verzug geleert werden können. Die Wirtschaftsbetriebe bitten deshalb darum, die Tonnen bis zum nächsten Tag stehen zu lassen. Die Müllabfuhr kommt noch und hat voraussichtlich bis zum Ende der Woche dann alle Tonnen abgefahren.


  • Neues WBO-Schadstoffmobil im Einsatz

    Seit ca. vier Wochen sind die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen mit einem neuen Schadstoffmobil in Oberhausen unterwegs. Das neue Fahrzeug ist fast 7,5 Meter lang, 2,5 Meter breit und bis zu 3,70 Meter hoch und damit deutlich größer und auch moderner als sein Vorgängermodell.

    „Die Größe macht sich natürlich auch im Gewicht bemerkbar“, stellt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff fest. „So ist das weiß-rote Mobil 26 Tonnen schwer.“ Es verfügt über 320 PS und erfüllt die aktuelle Abgasnorm EURO sechs. Innen ist das neue Fahrzeug für alle Schadstoffarten ausgebaut: Es gibt u.a. Regale für Sammelfässer, Stellplätze für Schadstoffcontainer, ein Annahmelabor und einen klappbaren Annahmetisch. Natürlich sind auch Sicherheitsvorkehrungen wie eine explosionsgeschütze LED-Beleuchtung im Innenraum, Feuerlöscher oder eine Wanne zum Auffangen ausgetretener Flüssigkeiten im Fußboden mit bedacht und eingebaut worden.

    Das neue Mobil fährt unter dem Motto „Ihre Abfälle sind nicht 08/15? Genau wie wir“ entsprechend der WBO-Imagekampagne durch das Stadtgebiet. Dort kann alles an Schadstoffen abgeben werden, was in Kellern, Garagen, Abstellräumen oder Gartenlauben nicht mehr benötigt wird. Zum Beispiel: Pflanzenschutzmittel, Fleckenentferner, Altöl, Alt-Lacke und –Farben, Lösemittel, Säuren oder Laugen.

    Infos zu den einzelnen Terminen des Schadstoffmobils finden Sie hier.


  • Neue Groß-Kehrmaschine im WBO-Fuhrpark

    Die Wirtschaftsbetriebe haben eine neue Großkehrmaschine für die Straßenreinigung im Oberhausener Stadtgebiet angeschafft. Dabei handelt es sich um eine Bucher Citiyfant 6000, die ein Fassungsvermögen von sechs Kubikmetern hat, beidseitig Kehrgut aufnehmen kann und sich durch eine große Saugkraft auszeichnet. Das neue Großkehrfahrzeug ist mit zwei emissionsarmen Motoren ausgestattet und erfüllt die aktuelle Abgasnorm sechs. Sie wird bald ein Vorgängermodell ersetzen.

    „Nachdem wir im vergangenen Juni zwei kleine Kehrmaschinen angeschafft haben, war nun eine große an der Reihe“, sagte WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff zur Neuanschaffung. „Als modernes Dienstleistungsunternehmen brauchen wir natürlich auch einen modernen Fuhrpark. Die Neuanschaffungen erfolgen immer im Sinne unserer Dienstleistungen für die Oberhausenerinnen und Oberhausener. Es versteht sich von selbst, dass das Kosten verursacht. So hat die neue große Kehrmaschine alles in allem 167.000 Euro gekostet. Im Gegenzug können wir aber Reparaturkosten sparen und die Umwelt schonen.“


  • WBO startet zusätzliche Altkleidersammelaktion

    Ab kommenden Montag, 18. April, starten die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen eine weitere Aktion zur Sammlung von ausgemusterten Kleidungsstücken und anderen Textilien. Als erstes werden 4.700 Haushalte in Oberhausen-Königshardt Post von der WBO in ihren Briefkästen haben. Dabei handelt es sich um einen Umschlag mit zwei roten Altkleidersäcken.

    „Wir hoffen, dass die Oberhausenerinnen und Oberhausener die Säcke nutzen, um Altkleider in unseren Containern zu entsorgen, und damit etwas für den guten Zweck zu tun“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff zum Anlass der Aktion. „Denn die Erlöse der Altkleidersammlung kommen grundsätzlich dem Friedensdorf und anderen karitativen Einrichtungen in unserer Stadt zugute: dem Deutschen Roten Kreuz, der Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt, dem Paritätischen Oberhausen und der Kurbel. Mit unserer Aktion wollen wir die Erlöse ansteigen lassen.“

    Weniger Altkleider zu Beginn des Jahres

    In den ersten drei Monaten dieses Jahres sind die gesammelten Altkleidermengen alles in allem gesunken. Im Januar waren es insgesamt 77 Tonnen – 19 weniger als im Vorjahr, im Februar 79 Tonnen – 13 mehr als 2015, und im März knapp 84 Tonnen – ein Minus von 21 Tonnen. Das sind insgesamt 27 Tonnen weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

    „Wir merken nun ein wenig zeitversetzt, dass viele Menschen in unserer Stadt für Flüchtlinge gespendet haben“, stellt Maria Guthoff fest. „Damit sind diese Altkleider ja auch einem guten Zweck zugeführt worden, was ich sehr begrüße. Nun geht es uns darum, die vielen anderen sozialen Projekte der karitativen Einrichtungen zu unterstützen, und zwar möglichst in einem Umfang wie in den Vorjahren, in denen immer fünf- oder sechsstellige Erlöse zusammen kamen.“

    Die Verteilung der roten Säcke in dem WBO-Briefumschlag in Königshardt bildet den Auftakt der Aktion. Weitere Stadtteile werden in Kürze folgen.


  • Kanalbauarbeiten in Oberhausen-Lirich kommen gut voran

    Bei der Erneuerung der Abwasserkanäle an der Bonmann-/Margaretenstraße sind die Rohrvortriebsarbeiten abgeschlossen. Auf einer Strecke von gut 100 Metern war der Kanal im so genannten Microtunnelingverfahren unterirdisch vorgetrieben worden. Dabei war eine ferngesteuerte Rohrvortriebsanlage mit einem Bohrkopf mit einem Durchmesser von 2,20 Metern im Einsatz.

    So geht´s weiter

    Im weiteren Verlauf werden die erforderlichen Bauwerke in diesem Bereich erstellt. Zeitgleich wird auch der Anschluss an das Pumpwerk der Emschergenossenschaft vorbereitet. Darauf folgt die Verlegung der Sammelleitungen für die Grundstücksentwässerung und der Drainage.

    Die Kanalbauarbeiten laufen seit Anfang vergangenen Jahres. Der Baubeginn hatte sich aufgrund schwieriger Baugrundverhältnisse, der Grundwasserstände und den exakt darauf abgestimmten Bauverfahren verzögert.

    Zwischen dem Pumpwerk der Emschergenossenschaft und der Katharinenstraße werden insgesamt Kanalrohre in drei Trassen mit einer Gesamtlänge von 360 Metern verlegt. Die Baukosten für den Kanalbau betragen ca. 3,9 Mio. Euro netto. Die Erneuerungen der Abwasserkanäle waren altersbedingt und aufgrund einer hydraulischen Erweiterung als Ergebnis einer Bedarfsermittlung für das Einzugsgebiet nötig geworden.

    Planung und Bauüberwachung der Arbeiten liegen bei der WBO GmbH. Die Kanalbauarbeiten werden mit dem Zeit-Ziel Mai aktuell eingehalten. Nach deren Abschluss erfolgt der Straßenausbau. "Durch den milden Winter konnten wir durcharbeiten und den Zeitplan einhalten", erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. "Bei den Anwohnerinnen und Anwohnern möchte ich mich ausdrücklich für ihr Verständnis bedanken."


  • Erfolgreicher Start der WBO Abfall-App

    Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen freuen sich über einen gelungenen Start ihrer Abfall App, die seit sechs Wochen verfügbar ist. In dieser Zeit gab es bereits mehr als 3.600 Downloads. „Das ist ein sehr guter Wert“, bilanziert WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Und gefreut hat uns auch, dass das Feedback bisher unter dem Strich positiv gewesen ist. So mailte uns eine Userin: Tolle Sache. Gute App. So geht Oberhausen mit der Zeit. Weiter so!“

    Reaktionen

    Wenn es Kritik gibt, bezieht sich diese fast ausschließlich auf die Erinnerungsfunktion. So wenden sich Nutzerinnen und Nutzer an die WBO, wenn die Erinnerung am Vortag nicht richtig funktioniert. Für jeden Einzelfall sucht der App-Hersteller id.contor nach einer Lösung. Wichtig sei es grundsätzlich für Android-Systeme, dass die Anwendung während des Smartphone-Betriebs immer im Arbeitsspeicher bleibt. Häufig entstünden Probleme bei der Erinnerungsfunktion, wenn die App aus dem Arbeitsspeicher entfernt würde, betont Rainer Schiemann von id.contor. Nutzerinnen und Nutzer haben zwei Möglichkeiten der Kontaktaufnahme: entweder über die Feedback-Funktion der App oder direkt über den App-Store.

    Einige Nachfragen gab es in den ersten Tagen zur Leerung von Hausmüllcontainern. Sie sind nicht in der App und auch nicht im Abfallkalender erfasst. „Die Container haben einen eigenen Leerungsrhythmus, der nicht an die Abfuhrtermine der jeweiligen Straße gekoppelt ist. „Die Leerungstermine können aber telefonisch unter 8578 4716 bei uns erfragt werden“, so Maria Guthoff.

    Das bietet die WBO App

    Nie wieder den Termin der Müllabfuhr vergessen - dies ist das Hauptziel der WBO App. Sie soll die Abfallentsorgung erleichtern, bietet eine Reihe von Vorteilen und ist einfach zu handhaben.

    -       Einrichten mit wenigen Klicks: Nach dem Herunterladen wird das persönliche Müllprofil mit einer oder mehrerer Adressen und den Abfallarten angelegt. Die nächste Leerung der Behälter wird umgehend angezeigt, ebenso wie alle Jahrestermine für die eingegebenen Abfallsorten.

    -       Erinnerungsfunktion: Am Vortag erhält man zu einer eingegebenen Zeit eine Nachricht, welche Tonne an den Straßenrand gestellt werden muss.

    -       Übertragung in den eigenen Online-Kalender: Das gilt für alle Termine einschließlich der nächsten Schadstoffmobil-Einsätze in der Nähe.

    -       Auflistung aller Standorte der Altkleider-, Altglas- und Altpapiercontainer in der Nähe sowie des Wertstoffhofes mit Entfernungsangabe.

    -       Abfall ABC: Was kann wo entsorgt werden?

    -       Meldung wilder Müllkippen: Direkt über die App wilde Müllkippen mit Standort und Foto melden.

    -       Kontakte zur Stadt und zur WBO bei weiteren Fragestellungen, z.B. der Meldung nichtgeleerter Tonnen.

     


  • Ab März kein Container für Elektrokleingeräte mehr auf Sterkrader Markt

    Der Container für Elektrokleingeräte, der samstags zu den Marktzeiten von 8 bis 13 Uhr auf dem Sterkrader Wochenmarkt steht, wird ab März abgezogen. Die WBO und die Stadtverwaltung haben gemeinsam beschlossen, den Service, der vor knapp zwei Jahren als Versuch gestartet war, zu beenden.

    „Wir hatten damals gehofft, durch das Containerangebot mehr Elektrokleingeräte erfassen zu können“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Das hat in der Anfangsphase auch funktioniert. Aber nun mussten wir leider feststellen, dass unser Serviceangebot von zu wenig Oberhausenerinnen und Oberhausenern angenommen wird. Dazu kommt, dass nach dem neuen Elektrogesetz alle Kleingeräte in batteriebetriebene und nicht batteriebetriebene Geräte getrennt und gesondert verpackt und gekennzeichnet werden müssen.“

    Deshalb können nur noch an den nächsten beiden Samstagen (20. und 27.02.) Kleinelektrogeräte wie Bügel- oder Waffeleisen, Kaffemaschinen oder Wasserkocher in dem Sammelcontainer auf dem Sterkrader Markt (Großer Markt – nahe Kiosk an der Ecke Eugen-zur-Nieden-Ring/Tirpitzstraße) entsorgt werden. Alternative Entsorgungsmöglichkeiten sind dann der Wertstoffhof an der Buschhausener Straße oder das Schadstoffmobil.

    "Elektrogeräte dürfen laut Elektrogesetz nicht im Hausmüll entsorgt werden", unterstreicht Maria Guthoff. " Deshalb bitten wir alle Oberhausenerinnen und Oberhausener um eine separate Entsorgung möglichst auf unserem Wertstoffhof. An dem Ziel, mehr Geräte in den Recyclingprozess zu bekommen, halten wir natürlich nach wie vor fest."


  • Eine App für die Tonne - Abfall App erinnert ab sofort an Abfuhrtermine in Oberhausen

    Nie wieder den Termin der Müllabfuhr vergessen. „Zu diesem Zweck den Oberhausenerinnen und Oberhausenern eine effektive, elektronische Hilfe anzubieten, ist eines der Ziele der WBO-App“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Die App soll die Abfallentsorgung erleichtern und bietet jede Menge Vorteile.“

    Die neue Abfall App kann ab sofort für Smartphones und Tablets mit den Betriebssystemen iOS und Android kostenlos in den jeweiligen Stores (Apple Store und Google Play Store) heruntergeladen werden.

    „Mit nur wenigen Klicks lässt sich die App einrichten“, betont Maria Guthoff. „Nach dem Herunterladen legt man sein persönliches Müllprofil an, indem man seine Adresse oder auch mehrere Adressen eingibt und seine Abfallarten auswählt. Schon zeigt das Programm die nächste Leerung der Behälter an und listet auch alle Jahrestermine für die eingegebenen Abfallsorten auf – übrigens einschließlich der Verschiebungen, die sich durch Feiertage ergeben.“

    App mit Erinnerungsfunktion

    „Der Trend geht immer mehr zur Digitalisierung“, stellt die zuständige Beigeordnete Sabine Lauxen fest. „Daher ist es gut, dass die Oberhausenerinnen und Oberhausener nun von den Vorteilen und Möglichkeiten der Abfall App profitieren können. Toll ist an der App auch die Erinnerungsfunktion. Man kann sich am Tag vor einem Abfuhrtermin zu einer gewünschten Zeit über die App eine Erinnerung schicken lassen. Das ist sicherer, als sich auf die Nachbarn zu verlassen. Jede und jeder kann nun als erstes den Müll pünktlich an seine Straße stellen“, fügt Lauxen schmunzelnd hinzu.

    Weitere App-Angebote

    Und die App bietet noch einiges mehr: Alle Termine lassen sich direkt in den persönlichen Online-Kalender übertragen. Dazu gehört auch, wann das Schadstoffmobil in der Nähe im Einsatz ist. Die App listet zudem die Standorte für Altkleider-, Altglas- und Altpapiercontainer auf und informiert darüber, wie weit diese entfernt sind. Gleiches gilt für den Wertstoffhof. Wer z.B. ausrangierte Kleidung gesammelt hat und nun loswerden will, findet über die App schnell die nahegelegenen Standorte der Altkleidercontainer. Im Abfall ABC lässt sich genau nachlesen, was wo entsorgt werden kann, und Links führen zu zusätzlichen Serviceangeboten wie der Meldung wilder Müllkippen, der Meldung nichtgeleerter Tonnen oder der Kontaktaufnahme zu weiteren Fragestellungen.

    „Die Abfall App ist eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Abfallkalenders, den die Stadt als gedruckte Variante an alle Haushalte im November als Beilage im Stadtmagazin Oh verteilt hat, und des Online-Abfallkalenders, der auf der städtischen Webseite abrufbar ist“, erklärt Markus Werntgen-Orman, Bereichsleiter Umweltschutz der Stadt. „Wir hoffen, dass die WBO App gut angenommen wird und als Alltagserleichterung in viele Oberhausener Haushalte einzieht. Bequemer geht’s nimmer.“

    Künftig möchte die WBO auch Push-Meldungen per App auf die Smartphones senden – etwa wenn Laub abgeholt wird oder sich Termine kurzfristig verschieben sollten. „Über die Push-Nachrichten möchten wir die Oberhausenerinnen und Oberhausener schnell und aktuell informieren“, so WBO-Geschäftsführer Karsten Woidtke. „Die Entwicklung ist bereits in Arbeit und wir hoffen, unsere App schnell nachrüsten zu können.“

    Weitere Informationen finden Sie auch auf www.wbo-online.de.


  • Möglicherweise Bombenfund an Duisburger Straße?

    Liegt auf einem Grundstück an der Duisburger Straße ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg? Diese Frage ergab sich im Zuge der Bearbeitung eines Bauantrags für das Gelände durch die Stadt Oberhausen. Luftbilder wurden ausgewertet, und im Anschluss nahm der Kampfmittelräumdienst Probesondierungen vor – mit dem Ergebnis, dass in 4,5 Metern Tiefe ein metallischer Gegenstand liegt, wobei es sich vermutlich um einen Blindgänger handelt.

    Um den Gegenstand freizulegen und gegebenenfalls eine Entschärfung durchzuführen, muss der Grundwasserspiegel mit zwei Tiefenbrunnen abgesenkt werden. „Die Stadt hat die WBO beauftragt, diese aufwendigen Arbeiten in Zusammenarbeit der der Firma KOOP Wasserbau durchzuführen“, sagt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Derzeit geht es darum, mit den beiden Brunnen, die eine Förderkapazität von bis zu 180.000 Litern pro Stunde haben, den Wasserspiegel abzusenken.“ Bis die erforderliche Tiefe erreicht ist, werden etwa 5-6 Tage gebraucht.

    Sollte bei den anschließenden Ausschachtungsarbeiten tatsächlich eine Bombe gefunden werden, entscheidet die Bezirksregierung, ob dann in der nächsten Woche eine Entschärfung angesetzt wird.


  • Kanalgroßbaustelle Düker Nordbeeck – Arbeiten in 23 Meter Tiefe

    Seit einem Dreiviertel-Jahr wird in Oberhausen-Sterkrade fleißig gebaggert und geschaufelt. Zwischen der Gartroper Straße/Ecke Rosastraße und dem Gelände der MAN GHH werden auf einer Gesamtstrecke von rund 145 Metern Kanalrohre unterirdisch vorgetrieben.

    Erforderlich sind die Arbeiten wegen des Ausbaus der Bahnstrecke Oberhausen-/Emmerich – der Betuwe-Linie. Dabei wird die Deutsche Bahn auch den Rangierbahnhof Oberhausen-Osterfeld mit einem weiteren Gleis neu anbinden. Diese neue Anbindung unterquert die Betuwe-Linie in einem Tunnel und würde dann mit den bisherigen Abwasseranlagen kollidieren. Der neue Düker, der jetzt gebaut wird, muss den Tunnel-Abzweig der Güterstrecke nochmals unterqueren, so dass eine neue Tiefenlage von 23 Meter entsteht.

    Nachdem die ersten Arbeiten wie die Baufeldräumung, Verkehrsführung und die Erstellung der Baustellenrichtungsflächen erledigt waren, wurden die Baugruben ausgehoben. Als Baugrubensicherung wurde eine überschnittene Bohrpfahlwand mit einem Großbohrgerät erstellt. Der Bohrer ist ca. 25,5 Meter hoch und wiegt mit allen Anbauteilen ca. 100 Tonnen. Die vor Ort erstellten einzelnen Pfähle haben jeweils einen Durchmesser von 1,2 Metern  und eine Länge von fast 30 Metern. Insgesamt sind mehr als 100 Pfähle für beide Baugruben niedergebracht worden. „Schon bei diesen Arbeiten war besondere Vorsicht geboten, u.a. weil unterhalb des Grundwasserspiegels gearbeitet wurde“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Die Baustelle wurde von Beginn an ständig überwacht.“

    Mittlerweile ist die Schachtbaugrube, die so genannte Zielgrube, an der Gartroper Straße/Ecke Rosestraße erstellt. Bei der Startgrube auf dem MAN-GHH-Gelände sind die Aushubarbeiten so gut wie abgeschlossen. Nun geht es darum, die Baustelle für die Rohrvortriebsarbeiten einzurichten. Der Start der Vortriebsarbeiten ist für Mai geplant. „Auch diese werden genau überwacht“, so Maria Guthoff. „Der Bahnverkehr wird ja während der Arbeiten wie gewohnt weiterrollen.“

    Los geht es dann mit einem Stahlbetonrohr, dessen Wände allein ca. 30 Zentimeter dick sind. Dieses wird von der Startgrube ausgehend mit einer Tunnelbohrmaschine im unterirdischen Vortrieb verlegt und unterquert dabei die dortige Bahn-Anlage. In das riesige Stahlbetonrohr mit 2,8 Meter Innendurchmesser werden zwei Leitungen für den Trockenwetterabfluss und Maximalabfluss bei Regenereignissen eingebracht.

    Die aufwendigen Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt werden insgesamt rund ein Jahr dauern, d. h. etwa bis Mitte des Jahres. Die Baukosten betragen fast fünf Millionen Euro. Danach folgen weitere Arbeiten: u.a. Erstellung der eigentlichen Schachtbauwerke in der Start- und Zielbaugrube, der Anschlusskanäle und eines Betriebsgeländes. Mit dem Ende aller Bauarbeiten wird im Sommer 2017 gerechnet.


  • Hinweis zur 14tägigen Müllabfuhr

    Bei der WBO geht immer noch eine Reihe von Anrufen wegen eines vermeintlich falschen Leerungsrhythmus bei der 14tägigen Leerung der Hausmülltonne mit rotem Deckel ein. Der Hintergrund ist, dass das Jahr 2015 mit der ungeraden 53. Kalenderwoche endete und das Jahr 2016 mit der ungeraden Kalenderwoche 1 begonnen hat. Damit gab es zwei ungerade Wochen hintereinander.

    „Diejenigen, die ihre Tonne also weiterhin immer nach zwei Wochen herausstellen, sind somit in den falschen Rhythmus gekommen“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Dabei bleibt es klar bei der Müllentsorgung in geraden und ungeraden Wochen.“

    Die WBO-Müllwerker hatten in der 1. Kalenderwoche dieses Jahres alle Tonnen geleert – egal ob die Straßen im Abfallkalender in die geraden oder ungeraden Wochen fallen. Damit sollte sichergestellt werden, dass gerade nach den Feiertagen und einem erfahrungsgemäß höheren Müllaufkommen, alle zweiwöchentlichen Tonnen geleert werden und Bürgerinnen und Bürger nicht auf ihrem Abfall sitzen bleiben.

    Wer sichergehen möchte, im richtigen Rhythmus zu sein, kann sich auch im Online-Abfallkalender der Stadt Oberhausen vergewissern. www.oberhausen.de/de/index/rathaus/verwaltung/umwelt-gesundheit-oekologische-stadtentwicklung/umwelt/umweltschutz_material/010_abfallkalender_2016_endversion.pdf

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